Die Schleie

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Die Schleie 

Die Schleie ist im größten Teil Europas verbreitet.Sie besiedelt Gewässer in ganz Deutschland und Österreich.Dass die Schleie vielerorts noch häufig vorkommt, ist vor allen Dingen den Besatzmaßnahmen durch Angler zu verdanken.

 Die Schleie ist ein Grundfisch, der langsam fließende Gewässer und flache, warme Seen und Teiche mit dichten Pflanzenbeständen und schlammigem Untergrund vorzieht. Tagsüber hält sie sich am Grund zwischen dichten Pflanzenbeständen auf und wird erst in der Dämmerung aktiv.

Fangmethode

Schleien gelten bei der Nahrungsaufnahme als äußerst vorsichtig und sind in vielen Gewässern,ausschließlich nachts oder bei nebeligem und bedecktem Wetter aktiv auf Nahrungssuche. Tagsüber verstecken sich die lichtscheuen Schleien häufig regungslos in Unterwasserpflanzen. Sind sie auf Nahrungssuche, so machen sich Schleien in kleinen Gruppen häufig beim Gründeln im Schlamm durch das Aufsteigen von Sumpfgasblasen bemerkbar. Gefangen werden Schleien am besten bei Morgen- und Abenddämmerung in der Nähe von Schilfgürteln, Seerosen oder anderen stark verkrauteten Gewässerteilen mit tierischen Ködern, wie Mistwürmern, Muschelfleisch, Maden, Castern, Shrimps etc. Das Bevorzugen von tierischer Nahrung liegt am kurzen Darm der Schleien und der schlechteren Verwertung von pflanzlicher Nahrung. Wurmerde zeigt . Zu den pflanzlichen Ködern zählen Mais, Teig, Weißbrot und ähnlich wie beim Karpfenangeln Mini-Boilies. Während der Sommermonate beißen Schleien bei reichlichem Nahrungsvorkommen meist sehr zögerlich und vorsichtig und werden überwiegend mit der Liftmethode im ultraleichten Posenangeln überlistet. Schleien sind dafür bekannt, dass sie häufig nur ganz feine kaum merkliche Zupferbisse verursachen und oft unentschlossen mit dem Köder spielen.Im Frühjahr beste Zeit im März bis zur Weißdornblüte dagegen sind Schleienbisse oft sehr vehement und abrupt, da die Tiere nach den kargen Wintermonaten, die sie meist im Gegensatz zu Karpfen vollständig im Winterschlaf verbringen, sehr ausgehungert sind. In tieferen Baggerseen mit nur kleinen pflanzenbewachsenen Uferstreifen sind Schleien in der Regel weniger territorial und standorttreu, zeigen vom flachen Natursee abweichende Verhaltensmuster und durchstreifen das Gewässer auf ihren Fressrouten. Hier kann mit Bissen zu jeder Tageszeit gerechnet werden.